Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
(Saint Exupery)

Die stille Geburt

Die Geburt ist normalerweise mit der Vorfreude auf das Familienleben verbunden. Eine stille Geburt jedoch bedeutet Abschied. Oftmals ist der Zeitraum zwischen Vorfreude und der schlimmen Nachricht über den Tod des Kindes sehr kurz und vor allem so unerwartet, dass der Schock und der Schmerz unendlich groß sind.

In dieser Situation kann es wichtig sein, vor dem schweren Gang ins Krankenhaus als Eltern noch Zeit für den Abschied zu haben – zu zweit zu Hause. Sprechen Sie die Möglichkeit dazu in jedem Fall zuvor mit Ihren Ärzten ab.

Kostbare Momente

Die Geburt ist allgemein das Sinnbild von Leben. Ein totes Kind auf die Welt bringen zu müssen, ist daher schwer ertragbar. Vor der Begegnung mit dem toten Baby Angst zu haben, ist sicher verständlich, und nicht immer ist dies möglich – es gehört Mut und Kraft dazu, das eigene tote Kind anschauen zu können. Für viele betroffene Eltern sind jedoch gerade das Erlebnis der Geburt und die Begegnung mit ihrem toten Kind für ihre Trauer von sehr großer Bedeutung. Sie werden immer wieder an diese kostbaren Momente denken.

Man sieht das kleine Menschlein mit dem liebenden Herzen an, da ist nichts Schlimmes.

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Das Baby war ja schon vollkommen - ganz klein

Sie liegt in meiner Hand und ich streichle sie zart, küsse ihre Stirn. Wie friedlich sie aussieht - wie wunderbar.

(G., Hamburg)

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